Wir verbinden Regionalität mit fairem Handel

 

Das neue Fairtrade-Kakaoprogramm ist für Heindl und Pischinger maßgeschneidert, denn es ermöglicht, einen der wichtigsten Rohstoffe – Kakao – aus fairem Anbau zu beziehen und dennoch alle anderen Rohstoffe, die von heimischen Lieferanten bezogen werden können, wie z.B. Zucker, Liköre, Marmeladen sowie Weizen- und Sojamehl, auch tatsächlich regional einzukaufen. Daher wurde mit Oktober 2014 das gesamte Heindl- und Pischinger-Sortiment auf 100 % fair gehandelten Kakao umgestellt. Damit werden nicht nur z.B. alle Pischinger Mandel- und Haselnuss Ecken, sondern auch der überaus beliebte Christbaumbehang ausschließlich mit Fairtrade-Kakao produziert. Mit diesem Schritt trägt Heindl dazu bei, dass u.a. die Kakao-Bauern in Westafrika und Ecuador für ihre Produkte einen fairen Preis erhalten, was ihnen ein höheres Maß an Selbstbestimmung und somit ein besseres Leben ermöglicht.

Mehr Infos zum Fairtrade-Programm finden Sie unter www.fairtrade.at

Das Fairtrade Zutaten-Siegel

 

Dieses Siegel steht für fair angebaute und gehandelte Rohstoffe in einem zusammengesetzten Produkt – bei uns wäre das also der FAIRTRADE-Kakao in all unseren Schokolade-Produkten. Dank dieser FAIRTRADE-Rohstoffprogramme mit Einzelzutaten können die Bauernfamilien und Beschäftigten auf Plantagen in den Anbauländern mehr Absatz zu FAIRTRADE-Konditionen erreichen und für die Konsumentinnen und Konsumenten entsteht ein breiteres Sortiment an FAIRTRADE-Produkten.

 

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Warum Fairtrade?

5 gute Gründe…

Das Fairtrade-Kakaoprogramm ermöglicht es den Kleinbauern mehr Kakao zu fairen Bedingungen zu verkaufen

Produkte mit dem Fairtrade-Kakaoprogramm-Siegel sichern den Kleinbauern einen fairen Mindestpreis für ihre Kakaobohnen und sie erhalten zusätzlich eine Fairtrade-Prämie, die sie eigenverantwortlich in Bildungs-, Gesundheits- oder Umweltprojekte investiert

Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten

Faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutzmaßnahmen sind ebenfalls wichtige Bestandteile fairer Produktion in den Entwicklungsländern

Die unabhängige Zertifizierungsstelle Flocert GmbH kontrolliert den Mengenausgleich des fair gehandelten Kakaos und dessen Weg vom Bauern bis in die Heindl-Regale

Fairtrade Kakao aus der Elfenbeinküste

 

Dieses Video bietet einen Einblick in die Vorteile, die sich den Produzentinnen und Produzenten durch den fairen Handel bieten und berichten über Herausforderungen, die mit dem landwirtschaftlichen Anbau Kakao in Afrika verbunden sind. Diese Reportage ist im Zuge von Reisen zu FAIRTRADE-zertifzierten Kleinbauernkooperativen entstanden.

Mengenausgleich: Als entwicklungspolitisches Instrument der Armutsbekämpfung ist es laut Fairtrade Standards möglich, Kakao im Mengenausgleich/indirekter Rückverfolgbarkeit zu produzieren: Hier werden die Rohstoffe von zertifizierten Organisationen eingekauft und die Produzenten in den Entwicklungsländern profitieren von den Vorteilen des Fairen Handels, wie Marktzugang, stabile und höhere Preise etc. In der Lieferkette werden diese Mengen jedoch mit konventionellen vermischt, denn die Produzenten können ihre Produkte nicht separat weiterverarbeiten lassen und sind auf zentrale Produktionsanlagen angewiesen, da die Chargen zu gering sind.  Die nach Fairtrade Standards gehandelten Mengen werden genau dokumentiert, unabhängig überprüft und es dürfen nur so viele Endprodukte das FAIRTRADE-Kakao-Siegel tragen, wie mengenmäßig eingekauft wurde.

Mehr Infos zum Mengenausgleich finden Sie HIER.